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15.07.2011

Seminare in Leipzig, Mannheim und Nürnberg: Leistungsgerechte Bezahlung und Zielvereinbarung modernisieren

Viele Betriebe nehmen derzeit die Überarbeitung ihrer Systeme von leistungsgerechter Bezahlung und Zielvereinbarung in Angriff. Auf Seminaren in Leipzig, Mannheim und Nürnberg lassen Unternehmensleitungen und Personalmanager ihr Wissen auf den aktuellen Stand bringen.

Leistungsgerechte Bezahlung und Zielvereinbarungen sind auf dem Vormarsch. Die gute konjunkturelle Lage bringt das Erfordernis mit sich, die Kräfte im Unternehmen auf hervorragende Leistungen und wichtige Ziele zu fokussieren.

Chancen und Gefahren


Einerseits ist die Kombination aus leistungsgerechter Bezahlung und Zielvereinbarung ein wirkungsstarkes Führungsinstrument und kann sogar einen Beitrag dazu leisten, sich am Arbeitsmarkt von Wettbewerbern zu differenzieren. Leistungsorientierte und motivierte Fachkräfte gehen zweifellos lieber zu Unternehmen, wo ihre Leistungen wahrgenommen und durch leistungsgerechte Bezahlung gewürdigt werden.

Andererseits liegen negative Erfahrungen mit veralteten Systemen aus der Praxis vor. Die Kombination aus leistungsgerechter Bezahlung und Zielvereinbarung hat zu unzähligen gerichtlichen Auseinandersetzungen geführt, die nur selten zugunsten der Arbeitgeber entschieden wurden.

Leistungsgerechte Bezahlung und Zielvereinbarung: Der Teufel im Detail


Häufige kleine Fehler mit großer Wirkung sind die Kombination aus Freiwilligkeitsvorbehalt und Widerrufsklausel, unterbliebene Zielvereinbarungen und Zusagen von leistungsgerechter Bezahlung mit Freiwilligkeitsvorbehalt. Regelungen für leistungsgerechte Bezahlung und Zielvereinbarungen müssen den Vorschriften des § 307 BGB (AGB-Inhaltskontrolle) entsprechen.

Doch diese Systemfehler sind vermeidbar, wenn man die aktuelle Rechtslage kennt. Für die in der Praxis am häufigsten vorkommenden Fälle liegen bereits höchstrichterliche Urteile vor. Andere Systemfehler können vermieden werden, wenn man weiß, wie man heute Zielvereinbarungssysteme und leistungsgerechte Bezahlung gestaltet.

Zielvereinbarungssysteme richtig einführen


Bei einem nicht geringen Teil der Unternehmen blieb die erhoffte Anreizwirkung von Zielvereinbarungen und leistungsgerechten Bezahlungssystemen teilweise oder sogar gänzlich aus. Hierfür sind nicht selten Versäumnisse vorheriger Arbeitgeber, aber auch frühere Einführungsfehler verantwortlich.

Möglicherweise wurde die Belegschaft nicht "ins Boots geholt und mitgenommen". Oder Ziele und Absichten erscheinen den Adressaten nicht ausreichend nachvollziehbar und glaubwürdig, sodass Zweifel ihre ungehemmte Leistungsentfaltung behindern.

Umsetzung von Zielvereinbarungen und leistungsgerechter Bezahlung


Manche Unternehmen beobachteten ein Erschlaffen der Anreizwirkung von leistungsgerechter Bezahlung und Zielvereinbarungen erst einige Jahre nach der Einführung. Dies weist nicht selten auf Anwendungs- und Umsetzungsfehler hin.

Wenn seitens der Führungskräfte und der Mitarbeiter die mit leistungsgerechter Bezahlung und Zielvereinbarungssystemen verbundenen Prozesse nicht ausreichend ernsthaft und zielgerichtet betrieben werden, verlieren die strategischen Unternehmensziele an Kraft. In diesem Falle muss die Modernisierung aktiv und unverzüglich angegangen werden, um das Kosten-Nutzen-Verhältnis in angemessene Bahnen zurückzuführen.

Seminar über Zielvereinbarung und leistungsgerechte Bezahlung


In dem Seminar "Zielvereinbarung und Variable Vergütungssysteme einführen und modernisieren" erfahren die Teilnehmer, wie sie leistungsgerechte Bezahlung richtig gestalten und wie sie sinnvolle und erreichbare Zielvereinbarungen einführen können. Die Teilnehmer lernen alle Methoden und Wege kennen, mit denen sie die optimale Einführung sicherstellen.

Die Seminarteilnehmer erfahren aber auch, wie Sie mit einfachen Mitteln für langfristig anhaltende Effekte sorgen, die nachhaltige Wirksamkeit sichern und eine motivierende Umsetzung durch die Führungskräfte gewährleisten. Sie nehmen aktuelles Wissen aus dem Seminar mit, um System-, Einführungs- und Anwendungsfehler weitestmöglich zu vermeiden.

Termine und Seminarinhalte


Im August 2011 finden die Seminare mit dem Experten Gunther Wolf in Leipzig, Mannheim und Nürnberg statt. Eine ausführliche Darstellung der Seminarinhalte und weitere Veranstaltungsorte bzw. -termine 2011 entnehmen Sie bitte der Seminarbeschreibung.

Links:

Buchtipp: Gunther Wolf: Variable Vergütung - Genial einfach Unternehmen steuern, Führungskräfte entlasten und Mitarbeiter motivieren. Hamburg: Dashöfer Verlag.
Wenn Sie sich mit einem Experten oder dem Referenten über Zielvereinbarung und leistungsgerechte Bezahlung austauschen möchten, nehmen Sie bitte einfach Kontakt zu uns auf.

13.08.2007

Buchrezension: Handbuch Entgeltmanagement

Bild: Verlag Franz Vahlen
Guten Tag,

soeben habe ich das Handbuch Entgeltmanagement von Ernst Zander und Dieter Wagner im monster Personal Journal besprochen.

Mit gutem Gruß

Gunther Wolf

Links:
- Personal Journal Rezensionen
- Dieses Buch bei Amazon bestellen

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Ernst Zander, Dieter Wagner (Hrsg.): Handbuch Entgeltmanagement

Es ist "alles drin" in diesem Handbuch zum Thema Entgeltmanagement. Über 20 Autoren beleuchten die wesentlichen Fragen der Entgeltfindung: Wie gegensätzlich sind Unternehmens- und Arbeitnehmerinteressen wirklich? Welche rechtlichen Grenzen gilt es zu beachten, welche Gestaltungsmöglichkeiten verbleiben? Wie sorge ich für eine systematische und akzeptierte Arbeits- und Leistungsbewertung? Woher erhalte ich verlässliche Vergleichsdaten?


Mit der Flexibilisierung von Vergütung gehen nahezu automatisch Fragen der Entgeltindividualisierung einher. Denn Entgelt ist nicht grundsätzlich gleichbedeutend mit einer geldlichen Entlohnung. Aus Arbeitnehmer- und Arbeitgebersicht erscheint es in vielen Fällen vorteilhafter, die Möglichkeiten des Bezugs von Sach- und Dienstleistungen zu nutzen, wie Kindergartenbetreuung für die Tochter oder einem Stellplatz für das Auto. Hiermit können lukrative Steuer- und Sozialversicherungsvorteile verbunden sein.

Dennoch schrecken viele Entscheider hiervor zurück, da der Gesetzgeber in der Vergangenheit bei der Regelung steuerlicher Erleichterungen nicht gerade durch Kontinuität glänzte. Eine besondere Stellung nimmt die Betriebliche Alterversorgung und die Dienstwagenproblematik ein, denen mehrere Beiträge gewidmet sind.

Gerade das brandaktuelle Thema der Entgeltflexibilisierung kommt etwas kurz. Die Autoren stellen die klassische Kopplung mit Zielvereinbarung vor, sowie wertorientierte Kennziffern für die Vergütung der oberen Führungskräfte. Für den Praktiker wäre hier eine inhaltliche Ergänzung wünschenswert - beispielsweise um innovative Systeme. Weitere gute Ergänzungen wären Anhaltspunkte zur Ermittlung von Leistungs- und Erfolgsmessgrößen im Mittel-Management, auf operativen Ebenen und bei qualitativen Zielen.

Zudem kommt bei einer Entgeltflexibilisierung in der Praxis häufig der Bedarf nach Arbeitszeitflexibilisierung auf den Tisch. Der Leser erhält hierzu wichtige Anhaltspunkte am Beispiel von Arbeitszeitkonten. Und auch die Mitarbeiterkapitalbeteiligung, die im Sommer 2007 durch die Deutschlandfonds-Diskussion wieder einmal öffentlichkeitswirksam aufgekocht wurde, fehlt in diesem Buch nicht.

Fazit: Auch der erfahrene Personalmanager wird hier fündig, wenn er nach kontinuierlicher Verbesserung der personalwirtschaftlichen Systeme und Instrumente strebt. Ein gelungenes Werk mit starkem Praxisbezug an jeder Stelle.