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16.08.2010

Checklisten zum Thema "Entgelt, Gehalt, Vergütung"

Guten Tag,

ein gutes Dutzend Checklisten zum Thema "Entgelt, Gehalt, Vergütung" findet sich bei den Arbeitshilfen der I.O. BUSINESS Unternehmensberatung.

Mit dabei sind (Stand August 2010) die folgenden Checklisten:


  1. Checkliste: Entgeltfindung (PDF).

    Diese Checkliste unterstützt Sie bei folgenden Überlegungen: • Anforderungen an die Entgeltfindung • Faktoren zur Entgeltbestimmung • Entgeltkomponenten und deren Zielsetzungen: Festgehalt / Grundgehalt, Kurzfristige Variable Vergütung (STI), Langfristige Variable Vergütung (LTI), Sozial- und Nebenleistungen, Zulagen, Sachzuwendungen • Zusammensetzung der Entgeltkomponenten einer neuen Stelle • Schritte für eine geplante Veränderung von Entgeltkomponenten im ganzen Unternehmen oder in einzelnen Unternehmensbereichen.


  2. Checkliste: Entgeltfindung - Festgehalt (PDF).

    Diese Checkliste unterstützt Sie bei der Ermittlung eines angemessenen Festgehaltes. Sie können diese auch verwenden, um eine Basis für ein unternehmensspezifisches Entgeltmodell zu legen. Im Einzelnen geht es dabei um folgende Aspekte: • Ermittlung des Festgehaltes anhand der Aufgaben der Position • Arbeitsbeschreibung • Arbeitsbewertung • Strukturierung des Grundgehaltes (Entgeltgruppen und Vergütungsbänder) • Eingruppierung • Anpassung des Festentgelts • Entwicklungsmöglichkeiten • Mitbestimmung.


  3. Checkliste: Mitarbeiterbeteiligung, Mitarbeiterkapitalbeteiligung, Mitarbeitererfolgsbeteiligung (PDF).

    Könnte ein Ansatzpunkt für Verbesserungen (Kostensenkungen und Performance-Zugewinne) sein, nichtselbständige Arbeitsverhältnisse mit einer kleinen Prise Selbständigkeit zu würzen? Eine der Möglichkeiten hierzu bietet die materielle Beteiligung der Mitarbeiter am Kapital und Ertrag des Unternehmens. Hiermit wird über das Vehikel "mein Geld" ein Wandlungsprozess angestoßen. Grundlage ist, dass das eigene Einkommen und der eigene Vermögensaufbau einen Aufmerksamkeitswert genießt, von dem die im Jahresabschluss dargelegten Unternehmensergebnisse nur träumen können.

    Wer dieses Pulverfass nutzen will, sollte sich im Vorfeld genau mit Voraussetzungen, Risiken und Chancen auseinandersetzen. Der Prozess könnte Dynamik bekommen und wird sicher vor allem nicht vor dem Wie der Zusammenarbeit und der Führung Halt machen. Als Initiator eines solchen Vorhabens sollten Sie sich hierfür ein wenig Zeit nehmen und sowohl Geschäftsführung, als auch Führungskräfte- und Arbeitnehmervertretungen einbeziehen. Diese Checkliste unterstützt Sie dabei.


  4. Checkliste: Personalzusatzkosten (PDF).

    Für die strategische Erfolgsposition eines Unternehmens sind Personalkosten eine unbestrittene Größe. Der hohe prozentuale Anteil der Personalzusatzkosten lässt diese zu einer wesentlichen Stellschraube im Personalkostenmanagement werden. Diese Checkliste bietet Ansätze, sich mit der Thematik Personalzusatzkosten auseinanderzusetzen.


  5. Checkliste: Steuerfreie und steuerbegünstigte Zuwendungen (PDF).

    Die Möglichkeiten des Arbeitgebers, dem Arbeitnehmer Zuwendungen lohnsteuerfrei zukommen zu lassen, sind durch den Gesetzgeber in den vergangen Jahren deutlich zurückgeführt worden. Diese Checkliste gibt Ihnen einen Überblick.


  6. Checkliste: Entgelt / Arbeitszeit - Ermitteln des Bedarfs an Belohnungen zum Ausgleich von außergewöhnlichem Zeiteinsatz und besonderen Leistungen (PDF).

    Möglichkeiten zur Individualisierung und Flexibilisierung von Entgelt- oder Arbeitszeitsystemen gewinnen aktuell besondere Bedeutung. Wie können Überstunden ausgeglichen werden, wie Anreize zu
    besonderen Leistungen gesetzt werden? Eine systematische Befragung der Mitarbeiter kann Sie dabei unterstützen, die passenden Maßnahmen herauszufinden und wirksame Handlungsstrategien zu entwickeln. Ein Grundmuster, das Sie unternehmens- und adressatenspezifisch zuschneiden und ergänzen können, finden Sie hier.



Vergütungscontrolling

Vergütungscontrolling ist ein Teilbereich des Personalcontrollings und verfolgt damit eine Navigationsfunktion. Während sich das operative Vergütungscontrolling mit der kurz- und mittelfristigen Planung, Steuerung und Überprüfung der Effizienz des Vergütungssystems befasst, zielt das strategische Vergütungscontrolling auf langfristige Effektivitätsprüfung des Vergütungssystems ab. Grundlage für beide Ansätze ist eine fundierte Beschreibung des Ist-Zustands und des angestrebten Soll-Zustands.

Strategisches Vergütungscontrolling

Mithilfe der Checklisten zum Strategischen Vergütungscontrolling können Sie die Effektivität der in Ihrem Unternehmen angewandten Vergütungsmodelle überprüfen und bekommen Tendenzen aufgezeigt, welche alternativen Möglichkeiten sich anbieten. Konkret unterstützen Sie die Checklisten dieser Reihe bei der Beantwortung der folgenden Fragen: • Welche Systematiken zur Vergütung für Personen in bestimmten Funktionsbereichen und Ebenen existieren im Unternehmen? • Wie könnte die Vergütung zukünftig im Unternehmen gestaltet sein? • Nach welchen Kriterien werden die Vergütungsbestandteile vergeben? • Gibt es eine Systematik zur Anpassung der verschiedenen Vergütungsbestandteile und wie sind die entsprechenden Regelungen?


  1. Checkliste: Strategisches Vergütungscontrolling - Festgehalt, Ist-Soll-Vergleich (PDF).

  2. Checkliste: Strategisches Vergütungscontrolling - Geldwerte Vorteile, Ist-Soll-Vergleich (PDF)

  3. Checkliste: Strategisches Vergütungscontrolling - Sozial- und Nebenleistungen, Ist-Soll-Vergleich (PDF)

  4. Checkliste: Strategisches Vergütungscontrolling - Zulagen Ist-Soll-Vergleich (PDF)

  5. Checkliste: Strategisches Vergütungscontrolling - Variable Vergütung, Short Term Incentives, Ist-Soll-Vergleich (PDF)

  6. Checkliste: Strategisches Vergütungscontrolling - Variable Vergütung, Long Term Incentives, Ist-Soll-Vergleich (PDF)


Operatives Vergütungscontrolling
Mithilfe der Checkliste zum operativen Vergütungscontrolling können Sie die Effizienz der Vergütungsprozesse in Ihrem Unternehmen überprüfen.

  1. Checkliste: Operatives Vergütungscontrolling (PDF).

    Sie erhalten Anregungen und Hinweise zu folgenden Punkten: • Stehen alle für die Abrechnung der Vergütungsanteile notwendigen Angaben rechtzeitig und richtig zur Verfügung? • Läuft die Abrechnung der Vergütung richtig? • Wo treten Fehler auf? Warum entstehen diese Fehler? • Was kann getan werden, um diese Fehler zu vermeiden?



Mit gutem Gruß

Gunther Wolf

Links:

- Alle Checklisten zum Thema "Entgelt, Gehalt, Vergütung"
- Experten für Entgelt (Beratung, Seminare, Umsetzung)
- Experten für Variable Vergütung (Beratung, Seminare, Umsetzung)
- Experten für Entgeltstrukturen (Beratung, Seminare, Umsetzung)
- Checklisten zum Thema "Variable Vergütung"

13.08.2007

Buchrezension: Handbuch Entgeltmanagement

Bild: Verlag Franz Vahlen
Guten Tag,

soeben habe ich das Handbuch Entgeltmanagement von Ernst Zander und Dieter Wagner im monster Personal Journal besprochen.

Mit gutem Gruß

Gunther Wolf

Links:
- Personal Journal Rezensionen
- Dieses Buch bei Amazon bestellen

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Ernst Zander, Dieter Wagner (Hrsg.): Handbuch Entgeltmanagement

Es ist "alles drin" in diesem Handbuch zum Thema Entgeltmanagement. Über 20 Autoren beleuchten die wesentlichen Fragen der Entgeltfindung: Wie gegensätzlich sind Unternehmens- und Arbeitnehmerinteressen wirklich? Welche rechtlichen Grenzen gilt es zu beachten, welche Gestaltungsmöglichkeiten verbleiben? Wie sorge ich für eine systematische und akzeptierte Arbeits- und Leistungsbewertung? Woher erhalte ich verlässliche Vergleichsdaten?


Mit der Flexibilisierung von Vergütung gehen nahezu automatisch Fragen der Entgeltindividualisierung einher. Denn Entgelt ist nicht grundsätzlich gleichbedeutend mit einer geldlichen Entlohnung. Aus Arbeitnehmer- und Arbeitgebersicht erscheint es in vielen Fällen vorteilhafter, die Möglichkeiten des Bezugs von Sach- und Dienstleistungen zu nutzen, wie Kindergartenbetreuung für die Tochter oder einem Stellplatz für das Auto. Hiermit können lukrative Steuer- und Sozialversicherungsvorteile verbunden sein.

Dennoch schrecken viele Entscheider hiervor zurück, da der Gesetzgeber in der Vergangenheit bei der Regelung steuerlicher Erleichterungen nicht gerade durch Kontinuität glänzte. Eine besondere Stellung nimmt die Betriebliche Alterversorgung und die Dienstwagenproblematik ein, denen mehrere Beiträge gewidmet sind.

Gerade das brandaktuelle Thema der Entgeltflexibilisierung kommt etwas kurz. Die Autoren stellen die klassische Kopplung mit Zielvereinbarung vor, sowie wertorientierte Kennziffern für die Vergütung der oberen Führungskräfte. Für den Praktiker wäre hier eine inhaltliche Ergänzung wünschenswert - beispielsweise um innovative Systeme. Weitere gute Ergänzungen wären Anhaltspunkte zur Ermittlung von Leistungs- und Erfolgsmessgrößen im Mittel-Management, auf operativen Ebenen und bei qualitativen Zielen.

Zudem kommt bei einer Entgeltflexibilisierung in der Praxis häufig der Bedarf nach Arbeitszeitflexibilisierung auf den Tisch. Der Leser erhält hierzu wichtige Anhaltspunkte am Beispiel von Arbeitszeitkonten. Und auch die Mitarbeiterkapitalbeteiligung, die im Sommer 2007 durch die Deutschlandfonds-Diskussion wieder einmal öffentlichkeitswirksam aufgekocht wurde, fehlt in diesem Buch nicht.

Fazit: Auch der erfahrene Personalmanager wird hier fündig, wenn er nach kontinuierlicher Verbesserung der personalwirtschaftlichen Systeme und Instrumente strebt. Ein gelungenes Werk mit starkem Praxisbezug an jeder Stelle.